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Zollikon hat entschieden: Initiative Widmer gewinnt!

Zollikon, 10. Juni 2018. Mit ihrem „Ja“ zur Initiative Widmer (2‘363 Ja- zu 1‘867 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 54,7 Prozent) haben die Zolliker Bürgerinnen und Bürger heute den Zolliker Baugenossenschaften ihr Vertrauen ausgesprochen. Damit wurde die bereits anlässlich der Gemeindeversammlung vom 22.3.2017 erfolgte Annahme der Initiative Widmer auch an der Urne bestätigt und der vom Gemeinderat favorisierte Vorschlag (Projekt Zurlinden) abgewiesen.

Nun ist der Weg frei für eine Nutzung des Beugi-Areals mit bezahlbaren Wohnungen für alle (ohne zusätzlichen Grossverteiler) und damit für eine nachhaltige Entwicklung des Dorfzentrums. 

Wir danken allen, die mit ihrem unvergleichlichen Engagement zu diesem Erfolg beigetragen haben!

Jürg Widmer freut sich über die Annahme seiner Initiative. Damit ist der Weg frei für eine nachhaltige Nutzung des Dorfzentrums.Jürg Widmer freut sich über die Annahme seiner Initiative. Damit ist der Weg frei für eine nachhaltige Nutzung des Dorfzentrums.

Initiant Jürg Widmer:

„Ein harter Abstimmungskampf ist nun zu Ende. Mit diesem Entscheid haben wir den nötigen Rückenwind aus der Bevölkerung und können nun die nächsten Schritte zeitnah und konkret in Angriff nehmen. Ich danke allen, die zu diesem Erfolg beigetragen haben, und bin zuversichtlich, dass wir im Gespräch mit dem Gemeinderat eine für alle tragfähige und zukunftsgerichtete Lösung dieser wichtigen Frage für Zollikon erreichen werden.“

Bürgerliches Lager in der Pflicht

Das Resultat zeigt, dass es dem Gemeinderat und den Spitzen der bürgerlichen Parteien bis hin zu den Grünliberalen und dem Forum 5W nicht gelang, eine Mehrheit der Bevölkerung von ihrem Vorschlag zu überzeugen. Dies erstaunt umso mehr, als diese Parteien eigentlich auf eine Mehrheit in der Bevölkerung zählen können. Das Ergebnis kann daher nur so gewertet werden, dass das Projekt des Gemeinderates nicht in der Lage war, diese Mehrheit zu mobilisieren. Das bedeutet wiederum: Der Gemeinderat muss über die Bücher und steht nun in der Pflicht, den Willen des Souveräns ernst zu nehmen und sich gemeinsam mit den Initianten für eine gute Lösung im Sinne der Initiative einzusetzen.

Konkrete Schritte stehen an

Aus Sicht der Zolliker Baugenossenschaften zählen jetzt Taten statt Worte. Entgegen den im Abstimmungskampf geäusserten Bedenken des Gemeinderates sind die bisher geleisteten Vorarbeiten nicht vergebens. Im Gegenteil: Darauf kann und soll jetzt aufgebaut werden. Mit der Annahme der Initiative ist der überdimensionierte und überflüssige zusätzliche Grossverteiler klar vom Tisch. Auf dem „Beugi-Areal“ entstehen künftig bezahlbare Wohnungen für Familien und Senioren sowie Flächen für kleinere Ladengeschäfte, die das Dorfzentrum beleben. Die Zolliker Baugenossenschaften gehen davon aus, dass nun rasch mit den weiteren Planungsschritten begonnen wird und das Volk schon bald an der Gemeindeversammlung über einen Baurechtsvertrag abstimmen kann.

Medienmitteilung zur Annahme der Initiative Widmer

Lieber das Dorfzentrum beleben ...

Wir wollen das heutige Dorfzentrum bewahren und beleben (Grafik: Rainer Benz)Wir wollen das heutige Dorfzentrum bewahren und beleben (Grafik: Rainer Benz)

Die Initiative Widmer setzt auf Ausgewogenheit und Vielfalt. Schon heute bietet Zollikon eine sehr hohe Lebensqualität. Die wollen wir erhalten. Statt eines überdimensionierten Grossverteilers, der ein Verkehrs-Chaos produziert, bieten wir lieber dem Kleingewerbe die Möglichkeit, mit seinem Angebot das Einkaufserlebnis in Zollikon zu bereichern. Der vom Gemeinderat favorisierte Coop will konkurrenzierende Geschäfte im Umkreis von 200 Metern verbieten.

... als auf das falsche Pferd setzen!

Das Projekt des Gemeinderates (Zurlinden) birgt unnötige Risiken (Grafik: Rainer Benz)Das Projekt des Gemeinderates (Zurlinden) birgt unnötige Risiken (Grafik: Rainer Benz)

Schon heute gibt es einen Coop in Zollikon. Und zudem 8 weitere Coop-Filialen im Umkreis von 3 Kilometern. Das vom Gemeinderat geplante unterirdische Einkaufs-Center braucht kein Mensch. Es ist völlig überdimensioniert und verlangt einen unnötig starken Eingriff in die natürliche Topografie (riesiger Aushub, grosse Aufschüttung). Ausserdem bringt es Mehrverkehr mit sich und könnte sich als trojanisches Pferd entpuppen, wenn Coop in 15 Jahren den Vertrag nicht verlängert.

 

Die Behauptungen von Gemeinderat und RPK
in der Gegendarstellung

Leider finden sich in der Weisung zu den Abstimmungsunterlagen trotz Korrekturen seitens Gemeinderat und RPK immer noch Unwahrheiten. Lesen Sie unsere Gegendarstellungen und die Gutachten Dritter:

Gegendarstellung Weisung GR

Gegendarstellung Weisung RPK

Gutachten WüestPartner

Rating Pro Zollikon (D&B)

Schreiben an RPK vom 7.3.2018

Verkehrsstudie Projekt Beugi

 

Grosse Sympathien und starker Rückhalt in der Gemeinde

Der Zuspruch für die Initiative Widmer war nach der gewonnenen Abstimmung an der Gemeindeversammlung vom 22. März 2017 enorm. Viele konnten und wollten nicht verstehen, warum der demokratische Entscheid zugunsten der Initiative Widmer nicht einfach akzeptiert, sondern an die Urne weitergezogen wurde. Der unterlegene Gemeinderat entpuppte sich dabei in aller Öffentlichkeit als schlechter Verlierer. Ein Eindruck, den auch viele verärgerte Wählerinnen und Wähler teilten.

Denn die anschliessende Sympathiewelle war das Ergebnis einer beispiellos breit gefächerten Unterstützung der Initiative Widmer quer durch die Gemeinde und übertraf selbst die kühnsten Erwartungen.

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Baugenossenschaft Pro Zollikon
Rubrik Beugi